TeamViewer schließt gefährliche Sicherheitslücken
TeamViewer hat mehrere als hochriskant eingestufte Sicherheitslücken in seinen Remote-Steuer-Tools geschlossen: Nutzer sollten die Apps schnellstmöglich aktualisieren. Besonders kritisch sei eine Schwachstelle in den Linux-Clients, berichtet heise.de. Angreifer könnten präparierte Links im Chat versenden und nach einem Klick beliebige Befehle ausführen.
Eine weitere Schwachstelle betrifft die Desktop-Clients für Linux, macOS und Windows und ermöglicht Angreifern, über Dateiübertragungen Dateien in eigentlich nicht vorgesehene Verzeichnisse zu schreiben. Dadurch könnte unter Umständen ebenfalls Schadcode ausgeführt werden.
Beide Lücken sind in der TeamViewer App ab Version 15.81.5 behoben, für ältere Versionen stehen ebenfalls Updates bereit. Bislang sind laut TeamViewer keine aktiven Angriffe oder öffentlich verfügbaren Exploits bekannt, dennoch sollten die Aktualisierungen möglichst schnell installiert werden.